Registry reparieren mit Software

Die Registry ist die Windows-Registrierungsdatenbank, Mac-Rechner haben adäquate Programme. Wenn Nutzer die Registry mit Software reparieren, meinen sie landläufig das Ausmerzen von Fehlern, die sich im Laufe der Zeit in der Windows-Registry ansammeln. Teilweise können diese auch durch Trojaner und Viren verursacht werden und müssen schon deshalb raus aus der Registry.

Grundlegendes zur Registry

Die Windows-Registrierungsdatenbank ist die hierarchische Konfigurationsdatenbank, von der aus MS Windows alle Befehle ausführt, Programme öffnet und Dateien verwaltet. Wenn ein Nutzer ein neues Programm lädt, wird dieses per Schlüssel (HKEY_CLASSES_ROOT/_CURRENT_USER/_LOCAL MACHINE/_USERS) in der Registry abgelegt, ist dort zu finden, zu eliminieren oder zu bearbeiten. Viele Trojaner beispielsweise sind nur unter Quarantäne zu stellen (und anschließend zu eliminieren), wenn sie in der Registry aufgespürt werden. Auch deshalb erweist sich das Reparieren der Registry mit einer Software als wirkungsvolles Anti-Trojaner-Programm, wobei festzustellen ist, dass nicht jeder Trojaner schädlich ist – er ist nur unerwünscht auf den Rechner gelangt. Die Registry speichert die von Windows sowie den externen Programmen stammenden Informationen und steht seit den Windows 3.x Versionen auch in den Consumer-Betriebssystemen zur Verfügung. Sämtliche Einstellungen installierter Anwendungen können dort zentral abgelegt werden.

Vorgehensweise beim Registry reparieren

Die angebotenen Programme, mit denen das Registry-Reparieren mit Software ermöglicht wird, optimieren die Registrierungsdatenbank, indem sie beispielsweise überflüssige Datenreste aufspüren, die von deinstallierten Programmen übrig geblieben sind. Daneben werden ungültige Verweise und Einträge aufgespürt, dem Nutzer angezeigt und entweder dessen manueller Bearbeitung und/oder Eliminierung überlassen oder automatisch entfernt. Moderne Tools erstellen ein Back-up des vorherigen Zustands, sodass der Nutzer frühere Registry-Einträge neu installieren kann, falls diese doch noch einmal benötigt werden. Auch erkennen die jeweils jüngsten Versionen der Registry-Software diejenigen Einträge, die von Trojanern stammen. Defekte Einträge werden gleichzeitig repariert, denn manche Programme öffnen oder schließen nicht mehr wegen eines fehlerhaften Dateianhangs in der Registry. Der Nutzer merkt das am langsamen oder unvollständigen Hoch- und Herunterfahren des Rechners. Sollte ein Rechner irgendwann überhaupt nicht mehr abfahren (“Windows beenden”), beruht das fast immer auf einem Fehler in der Registry. Das “Großreinemachen” von Windows per Software macht den Rechner schneller und schafft freie Kapazitäten im Arbeits- und manchmal auch auf dem Festplattenspeicher.

1 Kommentar zu „Registry reparieren mit Software“

  • Zulu:

    Hat mir wirklich weiter geholfen danke! Habe irgendwie in letzter Zeit oft Probleme mit dem Rechner gehabt. Das reparieren der registry hat aber echt geholfen.

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